Der Jahrbuch-Band 125 widmet sich erneut zahlreichen Themen aus der Geschichte Liechtensteins und seiner Nachbarregionen. Arthur Brunhart würdigt das im Jahr 2025 verstorbene Ehrenmitglied Peter Geiger. Sarah Leib, Bernd Heinzle und Esther Scheiber berichten über neuere archäologische Funde. Klaus Biedermann zeichnet die Geschichte einer Vaduzer Familie nach, die im Hungerjahr 1817 Verwandte in Vorarlberg um Unterstützung bat. Lukas Ospelt schildert den Weg zur Entkriminalisierung der Homosexualität in Liechtenstein. Hans-Jörg Rheinberger stellt das 1912 errichtete fürstliche Pflanzenzüchtungsinstitut in Eisgrub vor. Weitere Beiträge befassen sich mit Konflikten um Holzbezugsrechte auf Liechtensteiner Alpen, denen Mario F. Broggi nachgeht, sowie mit den Beziehungen zwischen der Schweiz und Liechtenstein während des Zweiten Weltkriegs, die Valentin Hilfiker beleuchtet. Daniel Meis untersucht zudem, weshalb der liechtensteinische NS-Aktivist Theodor Schädler nach 1945 in Deutschland von der Justiz unbehelligt blieb. Mit zwei Buchbesprechungen und dem Jahresbericht des Historischen Vereins 2025 schliesst das vorliegende Band.
Erscheinungsjahr: 2026
Umfang: 196 Seiten
Format: 22 x 27 cm
Mitgliederpreis: CHF 50.00
